Shopware B2B Agentur
B2B-Käufer entscheiden anders als B2C-Kunden: Freigabematrix, Budgets, ausgehandelte Preise. Als Shopware B2B Agentur bauen wir Shops, die genau diese Realität abbilden – mit der Shopware B2B Suite, den neueren B2B Components und eigener Logik, wo der Standard nicht reicht.





Standard-Shops kennen einen Preis, einen Warenkorb, einen Käufer. Im B2B brauchst du Kundenhierarchien, individuelle Preislisten, Bestellfreigaben und Anbindung an das ERP des Kunden. Wird das nachträglich draufgesetzt, wird jeder Sonderfall zum Plugin-Flickenteppich.
Worauf es bei Shopware B2B ankommt
Im B2B entscheidet die Datenstruktur, bevor die erste Zeile Frontend entsteht. Wer Kunde, welche Hierarchie, welche Preisliste, welche Freigabestufe – das muss sauber modelliert sein, sonst wird jede Sonderregel später zum Workaround. Wir klären deshalb zuerst, was die Shopware B2B-Suite von Haus aus kann und wo eure Realität eigene Logik braucht. Erst danach reden wir über Templates. So bleibt der Shop wartbar, auch wenn der fünfzigste Sonderpreis dazukommt.
Preise und Freigaben sind im B2B selten statisch: kundenindividuelle Listen, Staffelpreise, Budgets pro Besteller und Genehmigungsketten greifen ineinander. Die Quelle der Wahrheit liegt fast immer im ERP, nicht im Shop – also bauen wir die Preis- und Freigabelogik so, dass sie ERP-getrieben bleibt und nicht doppelt gepflegt wird. Punch-Out über OCI oder cXML klinkt euren Katalog direkt in das Beschaffungssystem des Kunden ein. Wichtig ist uns dabei, dass Fehlerfälle sichtbar werden statt still im Hintergrund zu scheitern.
Was unsere Arbeit bei Shopware B2B messbar macht
- Silver Partner
- Shopware-Partnerstatus
- OCI · cXML
- Punch-Out-Standards
- 4
- ERP-Systeme angebunden
- B2B-Suite
- plus eigene Preislogik
Wie wir B2B umsetzen
Rollen, Rechte & Kundenhierarchien
Mehrere Besteller pro Kunde, Budgets, Kostenstellen und Freigabe-Workflows – sauber über die Shopware B2B-Suite und eigene Erweiterungen abgebildet.
Individuelle Preise & Staffeln
Kundenspezifische Preislisten, Staffelpreise und ausgehandelte Konditionen – synchron aus dem ERP, in Echtzeit oder als robuster Batch-Job.
Punch-Out & Beschaffungssysteme
OCI- und cXML-Punch-Out-Anbindung an SAP Ariba, Coupa und andere Beschaffungsplattformen, damit du im System deines Kunden bestellbar bist.
ERP-getriebene Kataloge
Bestände, Preise und kundenindividuelle Sortimente kommen aus SAP, Dynamics oder proALPHA – bidirektional, mit Monitoring und Retry-Strategien.
B2B Suite vs. B2B Components – was 2026 gilt
Shopware hat die B2B Suite, das klassische monolithische B2B-Plugin, in den Maintenance-Modus überführt und die modularen B2B Components als Nachfolger positioniert. Neue B2B-Projekte auf dem Evolve-Plan bekommen die Suite seit Mai 2025 nicht mehr, sondern starten direkt mit den Components. Die Suite erhält keine neuen Features mehr, die Components werden aktiv weiterentwickelt.
Das Support-Ende der Suite ist an Shopware 6.8 gekoppelt, und diese Major-Version hat Shopware offiziell auf 2027 verschoben. Parallel wurde der erweiterte Support für Shopware 6.6 bis zum Release von 6.8 verlängert. Du hast also Planungsspielraum, aber die Richtung ist eindeutig: Wer heute noch auf der Suite läuft, wählt den Zeitpunkt für den Umstieg besser selbst, statt ihn sich von der Roadmap diktieren zu lassen.
Fachlich decken die Components denselben Umfang ab wie die Suite: Sub-Accounts mit Rollen und Rechten, Freigabeprozesse mit Budgetgrenzen, Angebotsanfragen, Schnellbestellung, Einkaufslisten und kundenspezifische Sortimente. Gestartet sind sie als sechs einzeln aktivierbare Bausteine (Employee Management, Quote Management, Order Approval, Quick Order, Shopping Lists, Organization Units), Stand Juli 2026 kommen unter anderem Advanced Product Catalogs, Budget Management und die regelbasierte Preis-Engine Individual Pricing dazu. Technisch sind sie API-first und näher am Shopware-Kern gebaut. Für dich heißt das: Daten und Konfiguration lassen sich in der Regel übernehmen, Custom-Anpassungen an der Suite müssen einzeln auf die neue Architektur übersetzt werden. OCI- und Punch-Out-Anbindungen stecken weder in der Suite noch in den Components im Core, sondern laufen über Extensions wie PunchCommerce oder B2Bsellers oder über eine individuell entwickelte Schnittstelle.
Wie der Umstieg konkret abläuft, zeigen wir im Beitrag Migration Schritt für Schritt: Kosten, Zeitplan, Demo.
Kosten & Zeitplan für Shopware B2B
Die B2B Components kosten auf dem Evolve-Plan keine separate Lizenz, sie sind ab Evolve enthalten (Stand Mai 2026 ab rund 2.400 Euro im Monat). Der Rise-Plan (ab rund 600 Euro monatlich) enthält keine B2B-Funktionalität, Beyond wird individuell verhandelt. Die Kosten einer Migration von der Suite sind deshalb fast vollständig Projektkosten: Analyse, Entwicklung, Datenübernahme und Test.
Als marktübliche Orientierung, keine verbindlichen Preise: Eine Suite-Installation nah am Standard mit wenigen aktiven Modulen ist ein Migrationsprojekt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Eine über Jahre individualisierte Installation mit eigenen Plugins, angepasstem Checkout und gewachsener OCI-Anbindung kann das Mehrfache kosten, weil jede Sonderlocke einzeln auf die neue Architektur übersetzt werden muss. Der größte Hebel auf die Gesamtkosten: Migration und ein ohnehin anstehendes Versions-Upgrade, Frontend-Relaunch oder eine ERP-Neuanbindung in ein Projekt legen, dann fallen Setup, Testing, Datenmigration und Go-live nur einmal an.
Der Zeitplan gliedert sich in fünf Phasen: Bestandsaufnahme (welche Suite-Funktionen und Custom-Anpassungen ihr wirklich nutzt), Mapping jeder genutzten Funktion auf ihr Component-Gegenstück, Aufbau in einer Staging-Umgebung parallel zum Live-Betrieb, Testphase mit echten Kundenkonten und Prozessen und zum Schluss der Go-live. Eine schlanke, standardnahe Installation bewegt sich typischerweise im Bereich weniger Wochen, eine komplexe Installation mit OCI-Anbindung und vielen aktiven Modulen eher in Monaten. Dein Shop steht dabei nicht still. Plan-Konditionen und Preise ändert Shopware regelmäßig – prüfe sie vor Vertragsabschluss tagesaktuell.
B2B bauen wir nicht nachträglich drauf
Als Shopware B2B Agentur kennen wir die Shopware B2B-Suite, ihre Grenzen und die Stellen, an denen eigene Logik die bessere Antwort ist. Mit euch reden Entwickler über Architektur, nicht Vertrieb über Pakete.
B2B-Suite plus eigene Logik
Wir nutzen die Shopware B2B-Suite, wo sie trägt, und ergänzen sie mit sauberen Custom-Plugins, wo eure Preis- und Freigabemodelle darüber hinausgehen.
ERP-getriebene Preise
Kundenindividuelle Preise und Staffeln kommen aus eurem ERP – SAP, Microsoft Dynamics, Sage oder proALPHA – statt doppelt im Shop gepflegt zu werden.
Punch-Out, das hält
OCI- und cXML-Anbindungen an die Beschaffungssysteme eurer Kunden mit klaren Fehlerpfaden, damit kein Warenkorb still verloren geht.
Live im echten B2B-Betrieb
Diese Logik läuft bei Bike-Discount und weiteren Kunden in Produktion, nicht nur in der Demo-Umgebung.
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Häufige Fragen
