Prozessanalyse & KI-Strategie

Wir beziffern, welche eurer Prozesse sich mit KI rechnen – und welche nicht: Mengengerüst, Aufwand-Nutzen-Rechnung, Pilot-Vorschlag

Format
Vor Ort, Remote oder Analyse-Programm
Dauer
1 Workshop-Tag, Analysephase nach Umfang
Teilnehmerkreis
Ideal 4–10 Entscheider & Fachverantwortliche
Sprache
Deutsch oder Englisch
Niveau
Kein KI-Vorwissen nötig
Abschluss
Schriftlicher Analysebericht + priorisierte Roadmap

Überblick

Bevor du in KI investierst, musst du wissen, wo sie wirklich Wirkung entfaltet. Wir durchleuchten deine Geschäftsprozesse systematisch – Schritt für Schritt, Abteilung für Abteilung – und identifizieren die Stellen, an denen Automatisierung und intelligente Entscheidungsunterstützung den größten Hebel bieten. Das Ergebnis ist keine Präsentation voller Buzzwords, sondern eine konkrete, priorisierte KI-Roadmap, die zu deinem Budget, deiner Infrastruktur und deinen Zielen passt. So hast du eine belastbare Rangfolge, welcher nächste Schritt den höchsten Return verspricht. Und Warten ist nicht neutral: Ein einziger Prozess mit 20 Minuten Nacharbeit, 40-mal pro Woche, bindet rund 70 Personenstunden im Monat – sie tauchen nur in keinem Budget auf, solange niemand sie beziffert.

Das Wichtigste zu Prozessanalyse & KI-Strategie

  • Systematische Analyse deiner Geschäftsprozesse: Häufigkeit, Zeitaufwand und Fehlerquellen – im Workshop strukturiert mit den Fachverantwortlichen erhoben, im Analyse-Programm an echten Vorgängen nachgemessen.
  • Use-Case-Scoring trennt, was technisch geht, von dem, was sich wirtschaftlich lohnt.
  • Ergebnis ist eine priorisierte KI-Roadmap mit Aufwand-Nutzen-Schätzung je Use Case – passend zu Budget und Systemlandschaft.
  • Format: Workshop vor Ort oder remote, optional mit mehrwöchiger Analysephase in den Fachbereichen.
  • Ergebnis: schriftlicher Analysebericht als Entscheidungsvorlage für Geschäftsführung und IT – alle Teilnehmenden erhalten zusätzlich das nextlevels-Zertifikat „AI Adoption Specialist“.
Unverbindliches Vorgespräch anfragen

Inhalte

Keine Buzzword-Präsentation: Wir arbeiten an euren echten Prozessen und Zahlen. Der Workshop strukturiert die Analyse in vier Module – je nach Umfang folgt eine vertiefende Analysephase in euren Fachbereichen.

  1. Prozesse & Mengengerüste erheben

    • Eure Abläufe Schritt für Schritt durchleuchten – Abteilung für Abteilung
    • Häufigkeit, Minutenaufwand, Rückfragen und Nacharbeit je Prozess beziffern
    • Die lautesten Beschwerden vom größten Hebel trennen: Zahlen statt Bauchgefühl
    • Ausnahmequoten ehrlich erfassen – Sonderfälle entscheiden über den Business Case
    • Typische Kandidaten im Mittelstand: Angebotserstellung aus Anfrage-Mails, Rechnungseingangsprüfung, Reklamationsbearbeitung, Auftragsübernahme ins ERP
  2. Use-Case-Scoring & ROI

    • Was technisch geht vs. was sich wirtschaftlich lohnt – sauber trennen
    • Aufwand-Nutzen-Schätzung je Use Case: Wann spielt die Umsetzung ihren Aufwand wieder ein?
    • Quick Wins identifizieren, die erste Ergebnisse in Wochen liefern
    • Bewusst entscheiden, welche Sonderfälle Menschen behalten
  3. Systemlandschaft & Datenverfügbarkeit

    • ERP, CRM und Schnittstellen bewerten – ob SAP, proAlpha, weclapp oder gewachsener Eigenbau: Was lässt sich sinnvoll anbinden?
    • Datenverfügbarkeit und Stammdatenqualität als gleichwertige Priorisierungsachse
    • Integrationsaufwand neben dem fachlichen Nutzen einordnen
    • Insellösungs-Risiken früh erkennen, bevor ein Quick Win spätere Ausbaustufen blockiert
  4. Roadmap & Pilot-Definition

    • Phasierter Umsetzungsplan passend zu Budget und Kapazität
    • Den ersten Pilot-Use-Case sauber umreißen: Ziel, Umfang, Abnahmekriterien
    • Messbare Kennzahlen je Phase definieren – Erfolg wird nachgerechnet, nicht behauptet
    • Entscheidungsvorlage für Geschäftsführung und IT in einem Dokument
    • Die Roadmap verschwindet nicht im Schrank: Den ersten Pilot setzen wir auf Wunsch selbst um – von der API-Integration bis zum laufenden Workflow

Dein Nutzen

Das Ergebnis liegt am Ende schwarz auf weiß vor – als priorisierte Roadmap, nicht als Folien-Deck:

  • Klare Prioritäten: KI nur dort, wo sie echten ROI bringt
  • Strukturierte Bestandsaufnahme deiner automatisierbaren Kernprozesse
  • Phasierter Umsetzungsplan passend zu Budget und Kapazität
  • Minimiert das Risiko von Fehlinvestitionen durch fundierte Potenzialanalyse
  • Entscheidungsgrundlage für Geschäftsführung und IT in einer Roadmap
  • Quick Wins an echten Vorgangszahlen gerechnet: Häufigkeit mal Minutenaufwand mal Ausnahmequote – was den Business Case nicht übersteht, fliegt von der Roadmap

Zielgruppe

Für alle, die über KI-Investitionen entscheiden oder sie verantworten – technisches Vorwissen ist nicht nötig. Tiefe und Sprache passen wir an die Gruppe an. Besonders stark sind wir, wo Handel auf Prozesse trifft: E-Commerce, Großhandel und B2B-Vertrieb mit ERP, Warenwirtschaft und Shopsystem – Systemlandschaften, die wir seit Jahren selbst integrieren.

  • Geschäftsführung & Inhaber
  • IT-Leitung & CIO
  • COO & Operations
  • Prozessverantwortliche & Teamleads
  • Digitalisierungsbeauftragte
  • Controlling & Finance

Methoden

Analyse statt Vortrag: Der Großteil der Zeit gehört euren Prozessen, Zahlen und Systemen. Euer Aufwand bleibt planbar: je Fachbereich ein strukturiertes Interview, dazu der gemeinsame Workshop-Tag – mehr Vorbereitung braucht es nicht.

  • Strukturierte Interviews mit den Fachabteilungen, die die Prozesse täglich fahren
  • Mengengerüst-Erhebung an echten Vorgängen: Wie oft, wie lange, wo hakt es
  • Gemeinsamer Scoring-Workshop: Use Cases bewerten und priorisieren
  • Review der Systemlandschaft mit eurer IT – Schnittstellen, Datenqualität, Hosting
  • Wir analysieren Prozesse, nicht Personen: Ergebnisse werden auf Prozessebene aggregiert, nie als Einzelleistung ausgewiesen – auf Wunsch stimmen wir das Vorgehen vorab mit eurem Betriebsrat ab
  • Abschlusspräsentation mit Roadmap-Übergabe und konkretem nächsten Schritt

Von der Prozessaufnahme zur priorisierten KI-Roadmap

Eine belastbare KI-Strategie entsteht nicht am Whiteboard, sondern aus systematischer Bestandsaufnahme. Dieser Ablauf stellt sicher, dass am Ende eine Roadmap steht, die zu deiner Infrastruktur und deinem Budget passt – nicht zur nächsten Trendtechnologie.

  1. Prozessaufnahme

    Abteilung für Abteilung werden laufende Prozesse erfasst: Häufigkeit, beteiligte Systeme, manuelle Schritte, Rückfragen und Nacharbeit.

  2. Mengengerüst & Zeitbewertung

    Jeder Prozess erhält ein Zahlenwerk – wie oft läuft er, wie lange dauert er, wie hoch ist die Ausnahmequote. Erst hier wird sichtbar, wo Aufwand wirklich versteckt ist.

  3. Technische Machbarkeitsprüfung

    API-Verfügbarkeit, Datenlage und Systemkompatibilität werden gegen die Automatisierungsideen gehalten. Was technisch geht, wird von dem getrennt, was sich lohnt.

  4. Potenzialpriorisierung

    Jeder Anwendungsfall wird nach fachlichem Nutzen, Integrationsaufwand und Datenverfügbarkeit eingestuft. Was den Business Case nicht übersteht, fliegt von der Liste.

  5. KI-Roadmap & Quick-Win-Plan

    Das Ergebnis ist eine phasierte Roadmap: frühe Quick Wins, die spätere Ausbaustufen nicht blockieren, und eine skalierbare Datenschicht für alle folgenden Implementierungen.

Jede Phase liefert ein konkretes Artefakt, das die nächste Phase vorbereitet.

Priorisierungsfaktoren für KI-Anwendungsfälle

Nicht jeder Prozess lohnt die Automatisierung. Diese Faktoren bestimmen gemeinsam, welcher Anwendungsfall auf die Roadmap kommt – und in welcher Reihenfolge.

  • ProzesshäufigkeitHohe Wiederholungsrate multipliziert jeden gesparten Aufwand
  • Manueller ZeitaufwandMinuten pro Durchlauf × Häufigkeit = versteckte Kapazitätsbindung
  • Fehler- und NacharbeitsquoteFehleranfällige Prozesse erzeugen doppelten Aufwand und Eskalationen
  • Datenverfügbarkeit & API-ReifeOhne saubere Datenbasis oder Schnittstelle kein belastbarer Automatisierungsansatz
  • AusnahmequoteViele Sonderfälle pro Durchlauf fressen den Automatisierungsgewinn wieder auf
  • IntegrationsaufwandGewachsene Systemlandschaften erhöhen Umsetzungsaufwand signifikant

Relative Gewichtung

Die Gewichtung zeigt relativen Einfluss auf den Business Case, keine absoluten Kennzahlen.

Zertifikat

nextlevels Zertifikat AI Adoption Specialist – digitales Badge mit drei Sternen

nextlevels Certified: AI Adoption Specialist

Teilnehmende, die das Workshop-Programm durchlaufen, erhalten ein digitales Zertifikat. Es belegt die Fähigkeit, KI-Potenziale im eigenen Unternehmen systematisch zu bewerten: Mengengerüste erheben, Use Cases scoren und eine belastbare Roadmap aufsetzen. Das Zertifikat wird von nextlevels verliehen und ist keine akkreditierte Zertifizierung – es dokumentiert die im Programm erbrachte Bewertungsarbeit.

  • Belegt angewandte Bewertungsarbeit an den eigenen Prozessen, nicht nur Teilnahme
  • Als Baustein für die Schulungsdokumentation nach Artikel 4 EU AI Act nutzbar
  • Personalisiert auf Name und Workshop-Datum – als digitales Badge teilbar

Formate & Buchung

Drei Wege zur Roadmap – wählt den Einstieg, der zu eurem Unternehmen passt. Danach entscheidet ihr: Pilot mit uns umsetzen, intern weitertragen oder ausschreiben – die Roadmap ist dafür geschrieben.

Vor Ort

Workshop bei euch – Prozesse dort ansehen, wo sie laufen.

  • Wir kommen zu euch – oder ihr kommt zu uns nach Mönchengladbach
  • Ganztagsformat mit allen relevanten Fachbereichen an einem Tisch
  • Ideal für die erste Bestandsaufnahme: Rückfragen direkt am Prozess klären
Unverbindlich anfragen

Remote

Interviews und Scoring-Sessions – ohne Reisekosten.

  • Modulare Blöcke von 2–4 Stunden, verteilt über ein bis zwei Wochen
  • Systeme und Dokumente werden direkt im Call gesichtet
  • Standortübergreifende Teams: Prozessaufnahme per Screensharing und asynchroner Mengengerüst-Erhebung
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Analyse-Programm

Workshop plus mehrwöchige Tiefenanalyse in den Fachbereichen.

  • Mengengerüste werden je Abteilung erhoben statt im Workshop geschätzt
  • Systemlandschaft und Datenverfügbarkeit im Detail geprüft
  • Roadmap mit Pilot-Definition und Kennzahlen als Abschluss-Artefakt
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Ein fokussierter Workshop bzw. eine Prozessanalyse liegt typischerweise im niedrigen vierstelligen Bereich – nach einem kurzen Vorgespräch bekommt ihr ein konkretes Angebot.

Häufige Fragen

Wie läuft eine KI-Prozessanalyse bei euch konkret ab?
Wir starten mit einem strukturierten Kick-off, in dem wir deine Ziele und Schmerzpunkte erfassen. Danach folgen Interviews mit relevanten Mitarbeitern, ein detailliertes Prozessmapping und eine technische Bestandsaufnahme eurer Systemlandschaft. Das Ergebnis ist ein schriftlicher Analysebericht mit priorisierten KI-Anwendungsfällen und einer konkreten Roadmap – üblicherweise in zwei bis vier Wochen.
Für welche Unternehmensgröße lohnt sich eine KI-Strategie?
Eine strukturierte KI-Strategie lohnt sich ab dem Moment, in dem du mehrere Mitarbeiter hast, die Zeit mit wiederkehrenden Aufgaben verbringen. Ob zehn oder tausend Mitarbeitende – entscheidend ist nicht die Größe: Jeder Monat ohne Mengengerüst ist ein Monat, in dem diese Prozesskosten unbeziffert weiterlaufen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Analyse?
Vor der Budgetplanung. Die Analyse braucht zwei bis vier Wochen und liefert die Zahlen, mit denen sich KI-Posten in der Budgetrunde verankern lassen – wer im Herbst plant, startet also vor der Sommerpause. Eine Roadmap, die erst nach der Budgetrunde fertig wird, wartet ein volles Budgetjahr auf ihr Geld. Unabhängig davon gilt seit Februar 2025 die KI-Kompetenz-Pflicht aus Artikel 4 EU AI Act für Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen.
Was unterscheidet eure KI-Beratung von klassischen Unternehmensberatungen?
Wir sind Umsetzungspartner, keine reinen Berater. Was wir empfehlen, können wir direkt bauen – von der API-Integration über KI-Chatbots bis hin zu automatisierten Workflows. Das vermeidet die klassische Lücke zwischen Strategie-Folien und gelebter Praxis. Die Roadmap selbst ist dabei herstellerneutral und ausschreibungsfähig: Jede Empfehlung kannst du mit uns, einem anderen Dienstleister oder intern umsetzen – es gibt keinen Umsetzungs-Lock-in.
Wie lange dauert es, bis die ersten Ergebnisse sichtbar sind?
Quick Wins – also kleine, klar definierte Automatisierungen – sind oft in wenigen Wochen live. Komplexere Projekte wie eine vollständige KI-Integration in bestehende Systemlandschaften brauchen mehr Zeit. Unser Anspruch ist immer, schnell erste Wirksamkeit zu zeigen und parallel größere Vorhaben aufzubauen.
Welche Daten braucht ihr von uns für die Prozessanalyse?
Im Wesentlichen: Prozessbeschreibungen oder -dokumentationen, Zugang zu Schlüsselpersonen aus den relevanten Abteilungen und einen groben Überblick über eure IT-Systemlandschaft. Alles, was noch nicht dokumentiert ist, erarbeiten wir gemeinsam in Workshops – das ist kein Hindernis, sondern Teil des Prozesses.
Wie geht ihr mit unseren Daten und Unterlagen um?
Vertraulich. Auf Wunsch unterzeichnen wir vor dem Kick-off eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA), und sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, schließen wir eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO ab. Eure Prozessdaten und Unterlagen fließen nicht in das Training von KI-Modellen und werden nach Projektende auf Wunsch gelöscht.
Zählt der Workshop als KI-Kompetenz-Maßnahme nach Art. 4 EU AI Act?
Der Workshop lässt sich als Schulungsmaßnahme dokumentieren: Ihr erhaltet Agenda mit Lerninhalten, Stundenumfang, Teilnehmerliste und personalisierte Nachweise für eure Schulungsdokumentation. Ob das die Anforderungen aus Art. 4 EU AI Act in eurem Kontext vollständig erfüllt, hängt von Rolle und KI-Einsatz der Teilnehmenden ab – wir sagen euch vorab ehrlich, was der Workshop abdeckt und was nicht.
Was unterscheidet das von einem KI-Seminar bei IHK oder Mittelstand-Digital-Zentren?
Seminare vermitteln Grundlagenwissen an Beispielfällen – das ist sinnvoll, wenn ihr erst Orientierung aufbauen wollt, und oft günstiger. Hier arbeiten wir an euren eigenen Prozessen und Zahlen: Am Ende steht kein Foliensatz über KI im Allgemeinen, sondern ein Analysebericht zu euren konkreten Use Cases mit Aufwand-Nutzen-Einschätzung. Wer eine Investitionsentscheidung vorbereiten muss, braucht die Analyse, kein Seminar.
Reicht nicht einfach ChatGPT für den Einstieg?
ChatGPT beantwortet Prompts – es kennt weder eure Mengengerüste noch eure Schnittstellen. Ein interner Workshop mit KI-Tools liefert Ideen, aber keine belastbare Reihenfolge: welcher Prozess sich zuerst rechnet, was die Anbindung ans ERP kostet, welche Ausnahmequote den Business Case kippt. Genau diese Zahlen liefert die Analyse – als Investitionsentscheidung, nicht als Chatverlauf.

IN 30 MINUTEN KLÄREN WIR, OB SICH EINE ANALYSE BEI EUCH RECHNET – WENN NICHT, SAGEN WIR ES DIR.

Kein Verkaufstermin: Im Vorgespräch klären wir, welche eurer Prozesse Kandidaten sind und ob Workshop oder Analyse-Programm passt. Danach bekommt ihr ein konkretes, schriftliches Angebot.

Profilbild von Slawa Ditzel, Executive Partner
Slawa Ditzel
Executive Partner

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