Legacy- Modernisierung
Veralteter Code bremst jede Weiterentwicklung, bindet knappe Entwicklerkapazitäten und erhöht das Risiko von Ausfällen.
Legacy-Systeme modernisieren, Betrieb sichern
Wir modernisieren Legacy-Systeme schrittweise – ob durch gezieltes Refactoring, Ablösung einzelner Module oder Neuentwicklung auf modernem Stack – ohne deinen laufenden Betrieb zu gefährden.
Das Wichtigste zu Legacy-Modernisierung
- Wir modernisieren Legacy-Systeme schrittweise – durch gezieltes Refactoring, Ablösung einzelner Module oder Neuentwicklung – ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.
- Vor jeder Änderung analysieren wir Codebasis, Architektur und Abhängigkeiten und bewerten ehrlich, welche Teile erhaltenswert sind und welche abgelöst werden sollten.
- Wir setzen auf das Strangler-Fig-Muster: Neue Komponenten entstehen parallel, Funktionalität wird Stück für Stück umgeleitet und das alte System kontrolliert zurückgebaut.
- Vor dem Verändern alten Verhaltens halten wir es mit Charakterisierungstests fest, damit wir nicht unbemerkt Fehler einbauen.
- Wir rekonstruieren und dokumentieren das oft undokumentierte Wissen weniger Köpfe, bevor es mit ausscheidenden Mitarbeitenden verloren geht.
Bestandsanalyse zuerst
Bevor wir etwas verändern, verstehen wir, was da ist. Wir analysieren Codebasis, Architektur und Abhängigkeiten deines Altsystems und bewerten, welche Teile erhaltenswert sind und welche abgelöst werden sollten. Das Ergebnis ist eine ehrliche Bestandsaufnahme als Grundlage für eine fundierte Entscheidung statt blinden Aktionismus.
Refactoring vs. Neuentwicklung
Nicht jedes Legacy-System braucht einen kompletten Neubau. Wir wählen den richtigen Weg – Refactoring vorhandenen Codes, schrittweise Ablösung einzelner Module oder gezielte Neuentwicklung – und bewerten Aufwand, Risiko und Nutzen jeder Option transparent, damit du investierst, wo der Hebel am größten ist.
Strangler-Fig-Muster
Big-Bang-Migrationen scheitern häufig. Wir setzen auf das Strangler-Fig-Muster: Neue Komponenten entstehen parallel zum Altsystem, Funktionalität wird Stück für Stück umgeleitet, und das alte System wird kontrolliert zurückgebaut. So bleibt der laufende Betrieb zu jedem Zeitpunkt stabil.
Wissenssicherung
In Legacy-Systemen steckt oft undokumentiertes Wissen weniger Köpfe. Wir rekonstruieren fachliche Logik, dokumentieren Prozesse und Schnittstellen und sichern das Know-how, bevor es mit ausscheidenden Mitarbeitenden verloren geht – das modernisierte System ist nachvollziehbar dokumentiert.
Modernisierung ohne Betriebsrisiko
Schrittweise Ablösung nach dem Strangler-Fig-Muster hält das Altsystem am Leben, bis sein letzter Teil sauber ersetzt ist – statt alles auf einen riskanten Stichtag zu setzen.
Bestandsanalyse & Wissenssicherung
Architektur, Abhängigkeiten und undokumentiertes Domänenwissen erfassen – bevor etwas angefasst wird.
Priorisierung nach Schuldenmatrix
Module nach Änderungshäufigkeit und Fehlerdichte bewerten – nur die teuren Schulden modernisieren, stabilen Code stehen lassen.
Charakterisierungstests aufbauen
Bestehendes Verhalten durch automatisierte Tests festhalten, damit Refactoring nicht unbemerkt Fehler einbaut.
Schrittweise Ablösung (Strangler-Fig)
Modul für Modul ersetzen: neues System wächst um das alte herum, Betrieb läuft durchgehend.
Abnahme & Wissenstransfer
Jede abgelöste Einheit dokumentieren, Team einweisen und technische Schulden-Bilanz aktualisieren.
Jede Phase liefert eigenständig Wert und hält den Produktivbetrieb stabil.
Was zuerst modernisieren?
Nicht jeder alte Code ist gleich schädlich. Die Priorisierung folgt zwei Achsen: wie oft ein Modul geändert wird und wie viele Fehler es erzeugt.
Module oben rechts verursachen die höchsten Kosten – sie sind der richtige Startpunkt.
Worauf es bei Legacy-Modernisierung ankommt
Bei der Legacy-Modernisierung trennt sich Können daran, ob der laufende Betrieb zu jedem Zeitpunkt sicher bleibt. Genau daran scheitern Big-Bang-Neubauten, die alles auf einen Stichtag setzen und selten halten. Schrittweise Ablösung nach dem Strangler-Fig-Muster hält das alte System am Leben, bis sein letzter Teil sauber ersetzt ist, und liefert dabei kontinuierlich Wert.
Nicht jeder alte Code muss ersetzt werden, und das zu erkennen spart das meiste Geld. Stabiler, selten geänderter Code ist trotz seines Alters wenig schädlich; die teuren Schulden sitzen im Kern, der ständig angefasst wird. Priorisierung nach Änderungshäufigkeit und Fehlerdichte zeigt, wo Modernisierung tatsächlich Geschwindigkeit zurückbringt, statt überall gleichmäßig zu polieren.
Refactoring ohne Testabdeckung ist ein Blindflug. Bevor altes Verhalten verändert wird, muss es durch Charakterisierungstests festgehalten werden, sonst baust du unbemerkt Fehler ein, die niemand vorher kannte. Und das undokumentierte Wissen weniger Köpfe gehört vor der Modernisierung rekonstruiert, denn es vorher zu sichern ist günstiger, als es später mühsam zurückzugewinnen.
Mehr dazu im Wiki: Vendor Lock-in, Microservices
Big Bang scheitert oft
Komplette Neubauten in einem Schritt sind teuer und riskant. Schrittweise Ablösung nach dem Strangler-Fig-Muster hält den Betrieb stabil und liefert kontinuierlich Wert – statt alles auf einen Stichtag zu setzen, der selten hält.
Nichtstun hat auch Kosten
Ein veraltetes System verursacht stille Kosten: steigender Wartungsaufwand, Sicherheitsrisiken und Abhängigkeit von Spezialisten. Diese Kosten sind oft höher als eine geplante Modernisierung – sie fallen nur weniger sichtbar an.
Wissen zuerst sichern
Undokumentiertes Wissen in Legacy-Systemen geht mit ausscheidenden Mitarbeitenden verloren. Es vor der Modernisierung zu rekonstruieren und zu dokumentieren ist günstiger als es später mühsam zurückzugewinnen.
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