Cloud- Migration
Eine Cloud-Migration ist kein simples Kopieren von Servern – sie ist eine Architekturentscheidung mit langfristigen Konsequenzen für Betrieb, Kosten und Skalierbarkeit.
Cloud-Migration ohne Betriebsausfall
Wir planen und begleiten deine Migration auf AWS, Azure oder GCP so, dass Betriebsstabilität zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist und echte Cloud-Vorteile entstehen.
Das Wichtigste zu Cloud-Migration
- Wir planen und begleiten deine Migration auf AWS, Azure oder GCP so, dass die Betriebsstabilität zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist und echte Cloud-Vorteile entstehen.
- Wir starten mit einem ehrlichen Assessment pro Workload, weil manche Systeme on-premise wirtschaftlicher oder sicherer sind und Cloud kein Selbstzweck ist.
- Wir migrieren nicht alles auf einmal: Workloads werden priorisiert und nacheinander migriert, mit Parallelbetrieb und gradueller Traffic-Umleitung, sodass jeder Schritt reversibel bleibt.
- Nach der Migration ersetzen wir selbst verwaltete Server durch managed Services, implementieren Auto-Scaling und optimieren Kosten über Reserved Instances und Right-Sizing.
- Mit Tagging, Budget-Alerts und Right-Sizing von Tag eins halten wir die Kosten vorhersehbar und klären Datenlokalität und DSGVO-konforme Verarbeitungsverträge früh.
Migration Assessment
Vor jeder Migration steht ein ehrliches Assessment: Welche Workloads profitieren von der Cloud, welche nicht? Wir analysieren deine bestehende Infrastruktur, Abhängigkeiten und Anforderungen und empfehlen eine Migrationsstrategie – von Lift-and-Shift für unkritische Systeme bis zu cloud-nativem Rebuild für strategische Anwendungen.
Schrittweise Migration
Wir migrieren nicht alles auf einmal. Workloads werden priorisiert, Abhängigkeiten berücksichtigt und Systeme nacheinander migriert, während der laufende Betrieb stabil bleibt. Parallelbetrieb und graduelle Traffic-Umleitung stellen sicher, dass jeder Migrationssschritt reversibel ist, bevor der nächste beginnt.
Cloud-native Optimierung
Nach der Migration beginnt die eigentliche Optimierungsarbeit: Wir ersetzen selbst verwaltete Server durch managed Services, implementieren Auto-Scaling, optimieren Kosten durch Reserved Instances und Right-Sizing und nutzen Cloud-native Features, die in der On-Premise-Welt nicht verfügbar waren.
Sicherheit und Compliance
Eine Cloud-Migration bringt neue Sicherheitsverantwortlichkeiten mit sich. Wir konfigurieren Identity- und Access-Management, Netzwerksegmentierung und Verschlüsselung nach Cloud-Best-Practices und stellen sicher, dass DSGVO-Anforderungen durch Datenlokalität und Verarbeitungsverträge erfüllt sind.
Migration in vier Phasen
Eine Cloud-Migration folgt einer klaren Abfolge – von der nüchternen Bestandsaufnahme bis zum cloud-nativen Betrieb. Jede Phase baut auf der vorherigen auf und verhindert, dass teure Architekturmuster ungeprüft in die Cloud übertragen werden.
Migration Assessment
Workloads bewerten: was gehört in die Cloud, was bleibt On-Premise, was wird abgelöst.
Schrittweise Migration
Workloads in priorisierten Wellen überführen – Betriebsstabilität hat Vorrang vor Geschwindigkeit.
Cloud-native Optimierung
Auto-Scaling, managed Services und Right-Sizing aktivieren – kein optionaler Nachtrag, fest eingeplant.
Sicherheit & Compliance
Tagging, Budget-Alerts, Datenstandort und geteilte Verantwortung verbindlich regeln.
Die Reihenfolge ist nicht verhandelbar: Governance und Sicherheit werden von Anfang an mitgedacht, nicht nachgereicht.
Lift-and-Shift vs. Cloud-native Umbau
Beide Strategien haben gegenläufige Risiken. Die Wahl hängt davon ab, wie reif das Team im Cloud-Betrieb ist und wie viel Architekturveränderung auf einmal tragbar ist.
| Lift-and-Shift | Cloud-native Umbau | |
|---|---|---|
| Migrationstempo | Schnell | Schrittweise |
| Initiales Risiko | Gering | Höher |
| Anfängliche Cloud-Kosten | Höher (alte Muster) | Optimiert von Beginn |
| Architekturqualität sofort | ||
| Für Cloud-Einsteiger geeignet | ||
| Auto-Scaling & managed Services | Erst nach Optimierung | Von Anfang an |
Lift-and-Shift ist ein Einstieg, kein Ziel – der cloud-native Umbau muss fest eingeplant bleiben.
Worauf es bei Cloud-Migration ankommt
Der ehrlichste Anfang einer Cloud-Migration ist die Frage, was überhaupt in die Cloud gehört. Cloud ist kein Selbstzweck. Manche Workloads sind on-premise wirtschaftlicher oder sicherer, andere gewinnen erst durch Auto-Scaling, globale Verfügbarkeit oder managed Services. Eine nüchterne Bewertung pro Workload schützt vor einer Migration, die teurer wird als der Status quo.
Lift-and-Shift und cloud-native Umbau sind zwei Strategien mit gegenläufigen Risiken. Wer zuerst verschiebt und dann optimiert, senkt das Risiko, zahlt aber anfangs höhere Cloud-Kosten und erbt alte Architekturmuster. Diese Reihenfolge ist sinnvoll für Teams, die den Cloud-Betrieb erst lernen, solange klar bleibt, dass die Optimierung kein optionaler Nachtrag ist, sondern fest eingeplant.
Kosten brauchen Governance von Tag eins, nicht ein böses Erwachen mit der ersten Rechnung. Tagging, Budget-Alerts und Right-Sizing-Reviews halten die Ausgaben vorhersehbar und zeigen, welche Workloads das Budget treiben. Genauso gehört der Datenstandort früh geklärt, denn bei der Cloud entscheidet das Modell der geteilten Verantwortung, wofür der Anbieter haftet und wofür du selbst.
Mehr dazu im Wiki: Vendor Lock-in
Nicht alle Workloads gehören in die Cloud
Eine ehrliche Bewertung zeigt, dass manche Workloads On-Premise wirtschaftlicher oder sicherer sind. Cloud-Migration ist kein Selbstzweck – sie lohnt sich dort, wo Auto-Scaling, globale Verfügbarkeit oder managed Services echten Mehrwert bringen.
Lift-and-Shift ist ein Einstieg
Wer zuerst per Lift-and-Shift migriert und dann optimiert, reduziert das Risiko – auf Kosten anfangs höherer Cloud-Kosten. Dieser Weg macht Sinn für Teams, die Cloud-Betrieb erst erlernen müssen, bevor sie tiefgreifende Architekturänderungen vornehmen.
Kosten brauchen Governance
Cloud-Migrationen, die ohne Kostengovernance durchgeführt werden, überraschen oft mit höheren Rechnungen als erwartet. Tagging, Budget-Alerts und Right-Sizing-Reviews von Beginn an halten die Kosten vorhersehbar und vermeidbar.
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