Lastskalierung & Hosting

Wenn saisonale Aktionen, Newsletter oder Kampagnen deinen Traffic vervielfachen, muss dein Hosting mithalten – automatisch und ohne manuellen Eingriff.

Lastskalierung & Hosting für Shopware

Wir planen und implementieren skalierbare Hosting-Architekturen für Shopware 6: Auto-Scaling, Load Balancer, containerisierte Deployments und ein vorausschauendes Kapazitätsmanagement. Black Friday ist kein Notfall, sondern eine geplante Last.

Das Wichtigste zu Lastskalierung & Hosting

  • Wir planen und implementieren skalierbare Hosting-Architekturen für Shopware 6 mit Auto-Scaling, Load Balancern und containerisierten Deployments.
  • Auto-Scaling setzt eine zustandslose Architektur voraus: Wir legen Sessions zentral in Redis ab und nutzen geteiltes Dateisystem oder Object Storage, damit Instanzen horizontal skalieren können.
  • Wir führen regelmäßige Lasttests durch, die reale Nutzerpfade simulieren, und finden Engpässe vor dem Traffic-Peak statt mitten im wichtigsten Umsatzfenster.
  • Rollierende Deployments mit Health Checks am Load Balancer machen Updates für Nutzer unsichtbar und vermeiden Ausfallzeiten.
  • Black Friday wird so von einem Notfall zu einer eingeplanten, dokumentierten Last mit bekannten Kapazitätsgrenzen.
Infrastruktur skalieren

Dein Shop wurde bei der letzten saisonalen Aktion oder einem Kampagnen-Peak langsam oder instabil, und du weißt nicht, ob die Infrastruktur dem nächsten Ereignis standhält.

Deine Infrastruktur skaliert nicht automatisch – bei Traffic-Spitzen müsste jemand manuell neue Server hochfahren, was in der Praxis zu langsam ist.

Deployments neuer Shop-Versionen erzeugen regelmäßig kurze Ausfallzeiten, weil es keine rollierende Deployment-Strategie gibt.

Auto-Scaling-Architektur

Statische Server-Konfigurationen sind entweder zu groß und teuer oder zu klein und brechen bei Spitzen ein. Wir implementieren Auto-Scaling-Gruppen, die bei steigender Last automatisch neue Instanzen hochfahren und bei sinkender Last wieder abbauen. Shopware-spezifische Anforderungen wie Session-Management ohne Server-Affinität und geteiltes Dateisystem werden dabei korrekt berücksichtigt.

Load Balancer & Verfügbarkeit

Ein Load Balancer verteilt Traffic auf mehrere Applikationsserver und macht deine Plattform widerstandsfähig gegen einzelne Server-Ausfälle. Wir konfigurieren Health Checks, Session-Persistenz-Strategien und Failover-Verhalten so, dass ein einzelner Server-Ausfall für Nutzer unsichtbar bleibt.

Lasttests vor Events

Kapazitätsgrenzen unter realer Last zu entdecken ist deutlich günstiger als während Black Friday. Wir simulieren realistische Nutzerpfade mit Lasttestwerkzeugen, identifizieren Engpässe in Datenbank, Caching und Infrastruktur und implementieren Optimierungen, bevor das Traffic-Ereignis stattfindet. Das Ergebnis ist ein dokumentiertes Kapazitätsprofil mit bekannten Grenzen.

Containerisierung & Deployment

Containerisierte Shopware-Deployments mit Docker und Kubernetes ermöglichen reproduzierbare Umgebungen, schnelle horizontale Skalierung und rollierende Deployments ohne Downtime. Wir bauen CI/CD-Pipelines, die neue Releases automatisch durch Staging-Umgebungen führen und sicher in Produktion bringen – Deployments werden zur Routine statt zum Risiko.

Grundlagen für horizontales Auto-Scaling

Auto-Scaling funktioniert nur, wenn die technischen Voraussetzungen stimmen. Jede Schicht muss stabil sein, bevor die darüberliegende greift.

  1. Auto-Scaling

    Neue Instanzen starten automatisch bei Traffic-Anstieg

  2. Load Balancer

    Verteilung nach Health Check – kein manueller Eingriff

  3. Containerisiertes Deployment

    Einheitliche, reproduzierbare Shopware-Instanzen per Image

  4. Geteilter Dateispeicher & Object Storage

    Medien und Assets zentral – kein lokaler Instanz-State

  5. Zustandslose Architektur & Redis Session

    Kein Sitzungszustand auf dem lokalen Dateisystem – Grundvoraussetzung

Ohne die Basis ist jede weitere Instanz wirkungslos.

Vorbereitung auf saisonale Traffic-Peaks

Black Friday oder Kampagnen-Launches werden als geplante Last behandelt, nicht als Notfall. Diese Phasen laufen vor jedem relevanten Ereignis durch.

  1. Architektur-Review

    Prüfung der Stateless-Bedingungen, Redis-Konfiguration und Storage-Setup auf Skalierbarkeit

  2. Lasttest-Planung

    Reale Nutzerpfade definieren – Produkt-Browse, Checkout, Account – und aktuelle Kapazitätsgrenzen ermitteln

  3. Lasttest-Durchführung

    Simulierter Traffic-Peak auf Staging; Engpässe, Timeouts und Flaschenhälse identifizieren

  4. Optimierung & Fix

    Gefundene Probleme beheben, bevor echter Traffic sie erzwingt

  5. Event-Monitoring

    Live-Dashboards, Auto-Scaling-Grenzwerte und Alarmierung aktiv während des Ereignisses

Engpässe, die vorab gefunden werden, lassen sich in Ruhe beheben.

Worauf es bei Lastskalierung & Hosting ankommt

Auto-Scaling setzt eine zustandslose Architektur voraus, sonst läuft es ins Leere. Shopware-Instanzen, die Sessions auf dem lokalen Dateisystem ablegen, können nicht horizontal skalieren, weshalb zentrale Session-Speicherung in Redis und ein geteiltes Dateisystem oder Object Storage die Grundlage bilden. Ohne diese Voraussetzungen nutzt der Load Balancer sein Potenzial nicht, egal wie viele Instanzen du startest.

Lasttests haben ein Verfallsdatum, und das wird gern vergessen. Ein Test aus dem Vorjahr ist bei gewachsenem Sortiment, neuen Plugins oder verändertem Nutzungsverhalten nur noch bedingt aussagekräftig. Regelmäßige Lasttests, die reale Nutzerpfade simulieren, sind die einzige Möglichkeit, die aktuellen Kapazitätsgrenzen wirklich zu kennen, statt sie zu schätzen.

Black Friday gehört geplant, nicht überstanden. Engpässe, die ein Lasttest vorab findet, lassen sich in Ruhe beheben, während Probleme, die erst beim echten Traffic-Peak auftreten, mitten im wichtigsten Umsatzfenster gelöst werden müssen. Vorausschauendes Kapazitätsmanagement verwandelt das Ereignis von einem Notfall in eine eingeplante Last.

Deployment-Downtime ist vermeidbar und ihr Fortbestehen ein Zeichen fehlender Pipeline. Rollierende Deployments, bei denen der Load Balancer neue Instanzen erst nach erfolgreichem Health Check in die Rotation nimmt, machen Updates für Nutzer unsichtbar. Das setzt containerisierte Deployments und eine korrekt konfigurierte Zero-Downtime-Pipeline voraus, ist aber Standard, kein Luxus.

Mehr dazu im Wiki: Antwortzeit, Vendor Lock-in

Auto-Scaling erfordert zustandslose Architektur

Shopware-Instanzen, die Sessions auf dem lokalen Dateisystem speichern, können nicht horizontal skalieren. Zentrale Session-Speicherung in Redis und geteiltes Dateisystem oder Object Storage sind Voraussetzungen für funktionierendes Auto-Scaling – ohne diese Grundlagen nutzen Load Balancer ihr Potenzial nicht.

Lasttest-Ergebnisse haben ein Verfallsdatum

Ein Lasttest aus dem Vorjahr ist bei einem gewachsenen Sortiment, neuen Plugins oder verändertem Nutzungsverhalten nur bedingt aussagekräftig. Regelmäßige Lasttests – insbesondere vor saisonalen Ereignissen – sind die einzige Möglichkeit, aktuelle Kapazitätsgrenzen zu kennen.

Deployment-Downtime ist vermeidbar

Rollierende Deployments mit einem Load Balancer, der neue Instanzen erst nach erfolgreichem Health Check in den Rotation aufnimmt, machen Deployment-Downtime für Nutzer unsichtbar. Das setzt containerisierte Deployments und eine korrekt konfigurierte Zero-Downtime-Pipeline voraus.

Bereit für jeden Peak

Du bist mit uns technologisch auf dem neuesten Stand und profitierst direkt von unserer Entwickler-Expertise. Gemeinsam analysieren wir deinen Shop, identifizieren Schlüsselbereiche und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen. Deine Ziele und Erwartungen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

  1. Entwickler, keine Wiederverkäufer

    Dein Shop wird von Entwicklern gebaut, die den Code wirklich verstehen. Wir geben nichts an Subunternehmer ab.

  2. Shopware bis ins Detail

    Architektur, API-Anbindung und Performance aus hunderten Projektstunden.

  3. Ein Team, alle Disziplinen

    Entwicklung, Design und Marketing kommen aus einem Team, das ohne Reibung an Schnittstellen zusammenarbeitet.

  4. Auf Wachstum optimiert

    Wir bauen messbar auf Conversion, Ladezeit und Umsatz.

  5. Partner statt Dienstleister

    Wir bleiben nach dem Launch und entwickeln deinen Shop kontinuierlich weiter.

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Profilbild von Paul Kalisch, Executive Partner
Paul Kalisch
Executive Partner

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Häufige Fragen

Welche Hosting-Umgebung empfehlt ihr für Shopware 6?
Das hängt von deinen Anforderungen, deinem Team und deinem Budget ab. Für mittelgroße Shops mit variablem Traffic empfehlen wir oft Managed Cloud-Lösungen wie Maxcluster oder AWS mit Shopware-optimierter Konfiguration. Für größere Plattformen mit Skalierungsanforderungen kommen containerisierte Umgebungen auf Kubernetes in Frage.
Wie bereitet ihr einen Shop auf Black Friday vor?
Mit einem strukturierten Ablauf: zunächst Lasttest mit realistischen Nutzerpfaden, dann Engpass-Analyse und Optimierung, danach ein Runbook mit konkreten Maßnahmen für den Fall, dass Kapazitätsgrenzen erreicht werden. Auto-Scaling, Caching und CDN sind Voraussetzung, keine Option.
Können wir auf bestehender Infrastruktur skalieren oder brauchen wir neue Systeme?
Oft lässt sich die bestehende Infrastruktur mit gezielten Maßnahmen erheblich verbessern: Caching-Konfiguration, Datenbankoptimierung und PHP-FPM-Tuning wirken schnell. Ob zusätzliche Server, Auto-Scaling oder ein Infrastrukturwechsel nötig sind, zeigt der Lasttest. Wir empfehlen nur, was tatsächlich benötigt wird.