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Cloud-Architektur

Cloud-Infrastruktur entfaltet ihren Wert nur, wenn sie von Anfang an cloud-native gedacht ist – nicht als bloßer Lift-and-Shift alter Server.

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Cloud-Architektur, die wirklich skaliert

Für die individuelle Software, die wir entwickeln, und für bestehende Anwendungen entwerfen wir Cloud-Architekturen auf AWS, Azure oder GCP, die Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und Betriebssicherheit in Einklang bringen und dabei Datenschutz- und Compliance-Anforderungen erfüllen.

Das Wichtigste zu Cloud-Architektur

  • Wir entwerfen Cloud-Architekturen auf AWS, Azure oder GCP, die cloud-native gedacht sind – nicht als bloßer Lift-and-Shift alter Server.
  • Wir setzen cloud-native Muster wie Auto-Scaling, managed Services und serverlose Bausteine dort ein, wo sie passen, um Leerlaufkosten zu vermeiden.
  • Wir sind cloud-agnostisch und empfehlen den Anbieter nach deinen Anforderungen wie bestehenden Microsoft-Lizenzen, ML-Diensten, geografischer Verfügbarkeit oder Team-Expertise.
  • Mit Tagging, Budget-Alerts und Right-Sizing-Reviews von Beginn an halten wir deine Cloud-Kosten vorhersehbar und zeigen, welche Workloads das Budget treiben.
  • Wir implementieren Identity- und Access-Management, Netzwerksegmentierung und Verschlüsselung und berücksichtigen DSGVO-Anforderungen zu Datenlokalität und Verarbeitungsverträgen.
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  • Deine Cloud-Kosten steigen jeden Monat, ohne dass die Nutzerzahlen entsprechend wachsen.
  • Ein Lift-and-Shift in die Cloud hat die erwarteten Effizienzgewinne nicht gebracht, weil alte Architekturmuster mitgezogen wurden.
  • Niemand in deinem Team weiß genau, welche Daten wo in der Cloud liegen und ob das DSGVO-konform ist.

Cloud-native Muster

Serverlose Funktionen, managed Datenbanken, Auto-Scaling und Container-Orchestrierung bieten echte Vorteile – wenn sie dort eingesetzt werden, wo sie passen. Welche Dienste wie skalieren, legen wir zusammen mit der skalierbaren Architektur fest. Wir wählen cloud-native Dienste nach Anforderung und nicht nach Popularität und stellen sicher, dass dein Team die eingesetzten Dienste auch zuverlässig betreiben kann.

Cloud-Anbieter Wahl

AWS, Azure und GCP bieten unterschiedliche Stärken. Wir sind cloud-agnostisch und empfehlen den Anbieter nach deinen Anforderungen: bestehende Microsoft-Lizenzen, spezifische ML-Dienste, geografische Verfügbarkeit oder bereits vorhandene Team-Expertise sind legitime und ausschlaggebende Entscheidungskriterien.

Kosten und Governance

Cloud-Kosten können unkontrolliert wachsen, wenn Governance-Strukturen fehlen. Wir implementieren Tagging-Strategien, Budget-Alerts und Right-Sizing-Reviews, damit deine Cloud-Rechnung vorhersehbar bleibt und du nicht am Monatsende von ungeplanten Ausgaben überrascht wirst.

Sicherheit und Compliance

Cloud-Sicherheit ist eine geteilte Verantwortung zwischen Anbieter und Nutzer. Wir implementieren Identity- und Access-Management, Netzwerksegmentierung sowie Encryption at rest und in transit – und berücksichtigen dabei DSGVO-Anforderungen zur Datenlokalität und Verarbeitungsverträgen.

Lift-and-Shift vs. Cloud-native

Wer alte Server-Architekturen unverändert in die Cloud verschiebt, zahlt Cloud-Preise ohne Cloud-Vorteile. Cloud-native Entwurfsmuster machen den Unterschied.

Lift-and-ShiftCloud-native
SkalierungsverhaltenManuell, verzögertAuto-Scaling on demand
Idle-KostenDauerhaft hohe FixkostenServerlose Muster, pay-per-use
Governance & TransparenzSchwer zuzuordnenTagging, Budget-Alerts ab Tag 1
BetriebsaufwandEigene Patch- & InfrastrukturpflegeManaged Services delegieren Betrieb
DSGVO / DatenspeicherortNachträgliche PrüfungArchitekturentscheidung von Beginn an

Relative Einschätzung nach Architekturansatz – keine konkreten Ergebnisversprechen.

Schichten einer tragfähigen Cloud-Architektur

Belastbare Cloud-Systeme entstehen von unten nach oben – jede Schicht ist Voraussetzung für die nächste. Wer Sicherheit oder Governance überspringt, baut auf unsicherem Fundament.

  1. Workload & Produkt

    Anwendungen, APIs und Daten-Pipelines, die auf der Infrastruktur laufen

  2. Cloud-native Muster

    Auto-Scaling, Serverless, managed Services – eliminieren Idle-Kosten und manuelle Skalierung

  3. Kosten-Governance

    Tagging-Strategie, Budget-Alerts, Right-Sizing-Reviews – halten Ausgaben vorhersehbar

  4. Sicherheit & Compliance

    Shared-Responsibility-Grenzen, DSGVO-konformer Datenspeicherort, IAM-Konzept

  5. Plattform & Provider-Wahl

    Fundament: AWS, Azure oder GCP – entschieden nach Workload-Anforderungen und Vendor-Strategie

Aufbaumodell – zeigt Abhängigkeiten, keine Wichtungsreihenfolge.

Worauf es bei Cloud-Architektur ankommt

Cloud entfaltet ihren Wert nur, wenn sie cloud-native gedacht ist. Wer alte Server eins zu eins verschiebt, zahlt Cloud-Preise für On-Premise-Architektur und wundert sich über die Rechnung. Die eigentlichen Vorteile entstehen erst durch Muster, die für die Cloud gebaut sind: Auto-Scaling, managed Services und serverlose Bausteine, die Leerlaufkosten vermeiden. Wie man den Umzug bestehender Systeme dahin plant, beschreibt unser Entscheidungs-Guide zu Cloud-Migration und Softwarearchitektur.

So setzen wir eine Cloud-Umgebung in der Praxis auf: Die gesamte Infrastruktur beschreiben wir als Code im Repository, sodass jede Änderung einen Review durchläuft und sich eine zweite Umgebung für Tests auf Knopfdruck erzeugen lässt. Jede Ressource bekommt beim Anlegen ein Tag für Projekt und Umgebung, und die Budget-Warnung wird vor der ersten Anwendung eingerichtet, nicht nach der ersten Rechnung. Nicht jede Anwendung braucht dabei einen Hyperscaler: Für überschaubare Last kann ein selbst betriebener Server mit einer Container-Plattform genügen, wie wir es im Beitrag Self-hosted statt SaaS-Abo beschreiben.

Sicherheit und Datenschutz folgen in der Cloud dem Modell der geteilten Verantwortung, das viele falsch verstehen. Der Anbieter sichert seine Infrastruktur, nicht deine Anwendung und deine Daten. Wer diese Grenze nicht kennt, übersieht eigene Pflichten und erfährt das oft erst nach einem Vorfall. Bei DSGVO-relevanten Daten gehört die Frage des Speicherorts in die Architektur, nicht in die Nachbetrachtung – einschließlich der Frage, ob der CLOUD Act für den gewählten Anbieter gilt.

Die Wahl der Cloud ist eine Architekturentscheidung mit langer Wirkung. Sie hängt daran, wie die Anwendung geschnitten ist, welche Daten wo liegen dürfen und wie stark du dich an proprietäre Dienste bindest. Diese Abwägungen treffen wir deshalb im Rahmen der Systemarchitektur, nicht erst beim Einrichten der Konten. Was eine tragfähige Softwarearchitektur ausmacht, erklärt unser Wiki; den konkreten Umzug bestehender Systeme übernimmt unsere Cloud-Migration.

Mehr dazu im Wiki: Vendor Lock-in, Microservices

Lift-and-Shift bringt wenig

Wer alte Server 1:1 in die Cloud verschiebt, zahlt Cloud-Preise für On-Premise-Architekturen. Echte Cloud-Vorteile entstehen erst durch cloud-native Muster: Auto-Scaling, managed Services und serverlose Architekturen, die Idle-Costs eliminieren.

Governance verhindert Kostenschocks

Ohne Tagging, Budget-Alerts und regelmäßige Right-Sizing-Reviews wachsen Cloud-Ausgaben unkontrolliert. Eine Governance-Struktur von Beginn an hält Kosten vorhersehbar und zeigt, welche Teams oder Workloads das Budget treiben.

Geteilte Verantwortung kennen

Cloud-Anbieter sichern ihre Infrastruktur, nicht deine Anwendung und Daten. Wer das Shared-Responsibility-Modell nicht kennt, übersieht eigene Sicherheitspflichten – und erfährt das häufig erst nach einem Incident.

Gebaut für die Cloud

Mit uns bist du in der Welt der Enterprise Softwareentwicklung immer auf der Höhe der Zeit und profitierst unmittelbar von unserem umfassenden Entwicklungs-Know-how. Gemeinsam nehmen wir deine Geschäftsprozesse unter die Lupe, identifizieren zentrale Optimierungspotenziale und entwickeln individuell angepasste Lösungen. Deine unternehmerischen Ziele und Erwartungen sind der Dreh- und Angelpunkt unseres Handelns.

  1. Umfassendes technologisches Fachwissen

    Wir wählen den Stack pro Projekt nach Anforderung und setzen auf bewährte, zukunftssichere Technologien statt Nischenabhängigkeiten.

  2. Spezialisiert auf Enterprise-Lösungen

    Der eigentliche Hebel liegt in sauberen Schnittstellen: Wir integrieren tief in ERP, CRM und Drittsysteme statt in Insellösungen.

  3. Jahrelange Erfahrung in der Softwarebranche

    Von der Anforderungsanalyse bis zum Betrieb nach Go-Live kennen wir die Fallstricke großer Softwareprojekte.

  4. Multidisziplinäres Expertenteam

    Analyse, Architektur, Backend und Betrieb laufen in einem Team zusammen, ohne Reibung zwischen Gewerken.

  5. Langfristiger Unternehmenserfolg

    Wir bauen wartbare Fundamente, die mit deinem Unternehmen wachsen, und bleiben mit Support und Weiterentwicklung an deiner Seite.

Häufige Fragen

Deine Frage ist nicht dabei? Frag uns direkt

Macht es Sinn, alle Systeme in die Public Cloud zu migrieren?
Nicht zwangsläufig. Für latenzempfindliche Systeme, hochregulierte Daten oder Anwendungen mit sehr stabiler Last kann On-Premise oder Private Cloud die bessere Wahl sein. Wir bewerten gemeinsam, welche Workloads wirklich von Public Cloud profitieren und welche besser On-Premise bleiben.
Wie vermeiden wir Vendor-Lock-in bei Cloud-Diensten?
Durch bewusste Abstraktionsebenen: Standardcontainer, offene Protokolle und Vermeidung proprietärer Dienste dort, wo Alternativen mit vergleichbarer Qualität existieren. Vollständige Cloud-Unabhängigkeit ist selten praktikabel, aber wir helfen dir, die Abhängigkeiten zu kennen und gezielt zu begrenzen.
Wie stellt ihr DSGVO-Konformität in Cloud-Architekturen sicher?
Durch Datenlokalität in europäischen Rechenzentren, Auftragsdatenverarbeitungsverträge mit dem Cloud-Anbieter, Verschlüsselung personenbezogener Daten und klare Zugriffskontrollen. Wir dokumentieren Datenflüsse und getroffene Maßnahmen in einem Verzeichnis, das Audits standhält.
Wovon hängen die laufenden Cloud-Kosten ab?
Von der Zahl und Größe der dauerhaft laufenden Ressourcen, vom Datenvolumen, das gespeichert und übertragen wird, und davon, ob Lastspitzen mit zusätzlichen Instanzen oder mit dauerhaft großen Maschinen abgefangen werden. Teuer wird es meist durch Ressourcen, die nach einem Test weiterlaufen, und durch Datenverkehr zwischen Regionen. Beides wird mit Tagging und Budget-Warnungen früh sichtbar.
Was übernehmt ihr im laufenden Betrieb der Cloud-Umgebung?
Das vereinbaren wir je Projekt. Typisch sind Überwachung und Alarmierung, das Einspielen von Sicherheitsupdates, regelmäßige Prüfungen der Kosten und der Berechtigungen sowie ein getesteter Wiederherstellungsplan für Datenbanken. Wenn dein eigenes Team den Betrieb übernehmen soll, dokumentieren wir die Umgebung so, dass es das ohne uns kann.

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Slawa Ditzel
Executive Partner

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