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E-Commerce: Kundengruppen & Preislisten

Kundengruppen &Preislisten

Im B2B gilt selten ein Einheitspreis. Wir bilden kundenspezifische Preislisten, Staffelpreise und Rabattgruppen direkt in Shopware 6 ab – auf Wunsch gesteuert aus deinem ERP. Jeder Geschäftskunde sieht nach dem Login genau die Konditionen, die für ihn gelten: sein Sortiment, seine Preise, seine Währung. Manuelle Preisabstimmungen per E-Mail gehören damit der Vergangenheit an.

Diese Herausforderungen kennst du

  • Vertriebsmitarbeiter müssen Preise manuell auf Anfrage kommunizieren, weil der Shop für alle Kunden dieselben öffentlichen Preise zeigt.
  • Kundenspezifische Konditionen sind nur im ERP hinterlegt und müssen manuell in den Shop übertragen werden, wenn sich etwas ändert.
  • Geschäftskunden sehen im Shop Produkte, die für sie nicht relevant sind, oder vermissen Produkte, die nur für ihre Gruppe verfügbar sein sollten.

Individuelle Preislisten

Shopware 6 erlaubt es, je Kundengruppe oder je einzelnem Kunden eigene Preislisten zu hinterlegen. Wir konfigurieren Staffelpreise, Mengenrabatte und kundenspezifische Sonderpreise so, dass sie nach dem Login automatisch greifen. Preisregeln können zeitlich begrenzt, nach Mengen gestaffelt oder an Bedingungen geknüpft sein.

ERP-gesteuerte Konditionen

Wenn Preise im ERP verwaltet werden, synchronisieren wir sie automatisch in den Shop. Kundenspezifische Konditionen, Rahmenvertragspreise und Sondervereinbarungen kommen direkt aus deinem ERP – ohne manuelle Pflege im Shop. Aktualisierungen im ERP sind zeitnah im Shop sichtbar.

Sortiments-Steuerung

Nicht jeder B2B-Kunde soll jedes Produkt sehen. Wir konfigurieren Kundengruppen so, dass nach dem Login nur die freigegebenen Produkte und Kategorien sichtbar sind. Neue Produkte erscheinen automatisch für die richtigen Gruppen, sobald sie im Shop oder PIM freigegeben werden.

Kauf auf Rechnung & Limits

B2B-Kunden bestellen häufig auf Rechnung mit individualisierten Zahlungszielen. Wir konfigurieren zahlungsartenspezifische Zuordnungen pro Kundengruppe und implementieren Kreditlimits, die bei Überschreitung automatisch alternative Zahlarten einfordern. Die Logik läuft direkt im Checkout, ohne manuelle Eingriffe.

Gut zu wissen

  • Preis-Komplexität erfordert Regelengine

    Staffelpreise, Rabattgruppen, zeitliche Gültigkeit und kundenspezifische Overrides können nicht manuell verwaltet werden. Shopwares Preisregel-Engine übernimmt die Bewertungslogik automatisch – vorausgesetzt, sie ist sauber konfiguriert und mit dem ERP synchronisiert.

  • Sortimentszusteuerung reduziert Komplexität

    Wenn Kunden nur die Produkte sehen, die für sie relevant sind, wird der Shop übersichtlicher und die Suche effizienter. Besonders bei großen B2B-Katalogen mit tausenden Artikeln ist die kundenspezifische Sortimentseinschränkung ein echter Mehrwert.

  • ERP bleibt Master für Preise

    Wenn Preise im Shop manuell gepflegt werden, entstehen früher oder später Divergenzen zum ERP. Die sauberste Lösung ist eine ERP-gesteuerte Preis-Synchronisation, bei der der Shop immer lesend aus dem ERP zieht und niemals als führendes System agiert.

Häufige Fragen

Können wir Preise für einzelne Kunden statt Gruppen hinterlegen?
Ja. Shopware 6 erlaubt Preisregeln auf Kundengruppen-Ebene und auf Ebene einzelner Kunden. Wir konfigurieren die Priorisierungslogik so, dass kundenspezifische Preise immer Vorrang vor Gruppenpreisen haben und beide aus dem ERP gesteuert werden können.
Wie wird sichergestellt, dass Geschäftskunden ihre Konditionen nach dem Login sehen?
Shopwares Preisregel-Engine wertet nach dem Login automatisch aus, welche Preislisten und Rabattgruppen für den eingeloggten Kunden gelten. Wir testen diese Logik in verschiedenen Szenarien – Staffelpreise, zeitliche Gültigkeit, Warenkorb-Bedingungen – bevor sie live geht.
Was passiert, wenn ein Kunde versucht, Produkte zu kaufen, die nicht für seine Gruppe freigegeben sind?
Nicht freigegebene Produkte sind für diese Kundengruppe nach dem Login schlicht nicht sichtbar – weder in der Suche noch in Kategorien. Direktzugriff über URL zeigt entweder eine 404-Seite oder eine definierte Nachricht, dass das Produkt nicht verfügbar ist.

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Paul Kalisch
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