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Verständliche Erklärungen zentraler Begriffe rund um E-Commerce, Softwareentwicklung und Künstliche Intelligenz.
- A/B-TestEin A/B-Test stellt zwei Varianten gegeneinander und misst, welche besser konvertiert. So ersetzt du Bauchgefühl im Online-Shop durch belastbare Daten.
- Above the FoldAbove the Fold ist der Bereich einer Website, den Besucher ohne Scrollen sehen. Er entscheidet in Sekundenbruchteilen über Bleiben oder Abspringen.
- Ad-hoc-ReportingAd-hoc-Reporting beantwortet spontane Datenfragen sofort, ohne fertiges Dashboard. So gehst du Auffälligkeiten im Online-Shop in Minuten auf den Grund.
- AdWordsAdWords ist der alte Name von Google Ads. Über das Auktionssystem schaltest du bezahlte Suchanzeigen, die Nutzer im Moment ihrer Kaufabsicht erreichen.
- Affiliate-MarketingAffiliate-Marketing ist erfolgsbasiertes Vertriebsmodell: Du zahlst Partner nur fuer messbaren Erfolg. Wie Tracking, Provisionsmodelle und Attribution im Online-Shop wirklich funktionieren.
- AlertingAlerting heisst: Das System schlaegt automatisch Alarm, sobald eine Kennzahl aus dem Ruder laeuft. Wie gutes Alerting im Online-Shop Ausfaelle in Sekunden statt Stunden meldet.
- Anchor TagDas Anchor Tag ist das HTML-Element <a> - der Baustein, der Links erzeugt. Wie Linktext, rel-Attribut und interne Verlinkung ueber SEO und Barrierefreiheit entscheiden.
- Answer Engine Optimization (AEO)Die Optimierung von Inhalten und Daten, damit sie in direkten Antworten von Answer Engines wie ChatGPT, Google AI Overviews oder Featured Snippets als Quelle erscheinen.
- AntwortzeitAntwortzeit hat zwei Bedeutungen im E-Commerce: die technische (Ladezeit, TTFB) und die kommunikative (Kundenservice). Beide entscheiden ueber Conversion und Kundenbindung.
- BacklinkEin Backlink ist ein Link von einer fremden Website auf deine Seite. Fuer Suchmaschinen ist er eine Empfehlung und bis heute einer der wichtigsten Rankingfaktoren.
- BannerwerbungBannerwerbung sind grafische Werbeflaechen auf Websites und in Apps. Stark in Reichweite und Retargeting, schwach bei der reinen Klickrate. So setzt du sie richtig ein.
- BildpersonalisierungBildpersonalisierung zeigt jedem Nutzer das passende Bild statt eines fuer alle. Sie steigert Relevanz, Klicks und Kaeufe, wenn die Datenbasis stimmt.
- Bounce RateDie Bounce Rate misst, wie viele Besucher deine Seite nach nur einem Aufruf wieder verlassen. Warum eine hohe Absprungrate nicht automatisch schlecht ist und wie du die Kennzahl im E-Commerce richtig liest.
- Brand ManagementBrand Management steuert deine Marke über alle Touchpoints hinweg, damit aus Aufmerksamkeit Vertrauen wird. Wie du Markenwert aufbaust, misst und im E-Commerce gegen Preiskämpfe verteidigst.
- BuzzBuzz ist das organische Reden über eine Marke, die glaubwürdigste und günstigste Werbeform. Wie Buzz-Marketing und Word-of-Mouth entstehen, wie du sie misst und warum du Buzz anstoßen, aber nicht erzwingen kannst.
- Call-to-Action (CTA)Der Call-to-Action ist die Stelle, an der ein Besuch zum Kauf wird. Was einen starken CTA ausmacht, wie Du ihn testest und welche Fehler Conversion kosten.
- Click-Through-RateDie Click-Through-Rate misst, wie viele Menschen klicken, nachdem sie etwas gesehen haben. Was die CTR aussagt, welche Werte normal sind und wie Du sie verbesserst.
- ClusteranalyseDie Clusteranalyse teilt Kunden anhand ihres Verhaltens in Gruppen, die Du nicht vorgibst, sondern aus den Daten errechnest. Verfahren, Praxis und Grenzen.
- Composable CommerceEin E-Commerce-Architekturansatz, bei dem die Plattform aus austauschbaren Best-of-Breed-Bausteinen zusammengesetzt wird, die über APIs verbunden sind.
- Conversion-Rate-Optimierung (CRO)Conversion-Rate-Optimierung (CRO) ist der datengetriebene, fortlaufende Prozess, den Anteil der Website-Besucher zu erhöhen, die eine gewünschte Aktion ausführen – etwa einen Kauf, eine Anmeldung oder eine Anfrage.
- Core Web VitalsCore Web Vitals sind ein Satz von Google-Metriken, die die Nutzererfahrung einer Website messen: wie schnell sie lädt (LCP), wie reaktionsschnell sie ist (INP) und wie stabil ihr Layout bleibt (CLS).
- ERP (Enterprise Resource Planning)Eine zentrale Unternehmenssoftware, die Kernprozesse wie Warenwirtschaft, Einkauf, Finanzen und Produktion in einem System bündelt.
- Fine-TuningFine-Tuning bezeichnet das gezielte Nachtrainieren eines bereits vortrainierten KI-Modells mit eigenen, spezialisierten Daten – um es für eine bestimmte Aufgabe, einen Tonfall oder eine Domäne präziser zu machen.
- Generative Engine Optimization (GEO)Die Optimierung von Inhalten, damit generative KI-Systeme sie als Quelle zitieren und in ihre Antworten einbauen.
- Google AI ModeDie dialogorientierte, KI-gestützte Variante der Google-Suche, die Antworten direkt auf der Ergebnisseite erzeugt.
- GPTBotGPTBot ist der Webcrawler von OpenAI, der öffentlich erreichbare Webseiten erfasst, um Trainingsdaten für die GPT-Modelle zu sammeln. Betreiber steuern den Zugriff über robots.txt — oder blockieren ihn unbeabsichtigt über Firewall und WAF.
- Headless CommerceEin E-Commerce-Ansatz, bei dem das Frontend (die Storefront) vom Commerce-Backend entkoppelt ist und über APIs angebunden wird.
- Hochrisiko-KI-SystemEin Hochrisiko-KI-System ist die am strengsten regulierte erlaubte Kategorie des EU AI Act — mit Pflichten wie Risikomanagement, Dokumentation und menschlicher Aufsicht.
- KI-AgentenKI-Agenten sind autonome Softwaresysteme auf Basis von Sprachmodellen, die Ziele eigenständig in Handlungsschritte zerlegen, Werkzeuge nutzen und Aufgaben weitgehend selbstständig erledigen.
- KI-AgentenKI-Agenten sind autonome Softwaresysteme auf Basis von Sprachmodellen, die Ziele eigenständig in Handlungsschritte zerlegen, Werkzeuge nutzen und Aufgaben weitgehend selbstständig erledigen.
- KI-AutomatisierungKI-Automatisierung ist die Automatisierung von Geschäftsabläufen mithilfe künstlicher Intelligenz. Sie verarbeitet unstrukturierte Eingaben wie Text, Dokumente und Bilder – dort, wo bisher ein Mensch lesen und einordnen musste.
- KI-KompetenzKI-Kompetenz ist die Fähigkeit, KI-Systeme sachkundig einzusetzen und ihre Chancen, Risiken und möglichen Schäden realistisch einzuschätzen – seit 2025 durch Artikel 4 EU AI Act verpflichtend.
- KI-SichtbarkeitDie Wahrscheinlichkeit, dass eine Marke oder Website in einer von einem Sprachmodell erzeugten Antwort als Quelle oder Empfehlung erscheint.
- LastenheftDas Lastenheft beschreibt nach DIN 69901-5 die vom Auftraggeber festgelegten Forderungen an ein Projekt — das Was und Wofür.
- llms.txtEin vorgeschlagener Markdown-Index am Domain-Root, der Sprachmodellen mitteilt, welche Inhalte einer Website maschinenlesbar verarbeitet werden sollen.
- MACH-ArchitekturMACH steht für Microservices, API-first, Cloud-native und Headless – vier Architekturprinzipien, die zusammen die technische Grundlage für Composable Commerce bilden: flexibel, austauschbar und unabhängig skalierbar.
- MicroservicesMicroservices sind ein Architekturstil, bei dem eine Anwendung aus vielen kleinen, fachlich abgegrenzten und unabhängig deploybaren Diensten besteht – statt aus einem einzigen großen Monolithen.
- Minimum Viable Product (MVP)Die einfachste funktionsfähige Version eines Produkts, die ausreicht, um die wichtigste Annahme mit echten Nutzern zu testen.
- PflichtenheftDas Pflichtenheft beschreibt nach DIN 69901-5 die vom Auftragnehmer erarbeiteten Realisierungsvorgaben — das Wie und Womit.
- Product Information Management (PIM)Product Information Management (PIM) bezeichnet die zentrale Pflege, Anreicherung und Verteilung aller Produktinformationen – von der Beschreibung über technische Daten bis zu Bildern – als „single source of truth“ für alle Verkaufskanäle.
- Progressive Web App (PWA)Eine Progressive Web App (PWA) ist eine Website, die sich dank moderner Web-Technologien wie eine native App verhält – installierbar, offlinefähig und mit Push-Benachrichtigungen, aber ohne App-Store.
- ProzessautomatisierungProzessautomatisierung bezeichnet den Einsatz von Software, Regeln und KI, um wiederkehrende Geschäftsabläufe ohne manuelles Eingreifen ausführen zu lassen – für mehr Tempo, weniger Fehler und entlastete Mitarbeitende.
- PunchOut (OCI-Schnittstelle)PunchOut verbindet das Beschaffungssystem eines B2B-Kunden direkt mit dem Online-Shop des Lieferanten: Der Einkäufer wählt im Shop aus, der gefüllte Warenkorb wird aber ins eigene E-Procurement-System zurückgespielt. Im DACH-Raum läuft das meist über die OCI-Schnittstelle.
- Schema Markup (Structured Data)Schema Markup ist ein standardisiertes Vokabular (schema.org), mit dem man Inhalte einer Website maschinenlesbar auszeichnet – damit Suchmaschinen und KI-Systeme verstehen, dass etwa ein Produkt, ein Preis, eine Bewertung oder ein FAQ vorliegt.
- Server-Side-Rendering (SSR)Server-Side-Rendering (SSR) erzeugt das fertige HTML einer Seite auf dem Server, bevor es an den Browser geht. Für Suchmaschinen- und KI-Crawler, die kein JavaScript ausführen, ist das oft die Voraussetzung dafür, den Inhalt überhaupt zu sehen.
- Total Cost of Ownership (TCO)Die Gesamtkosten eines Systems über seinen gesamten Lebenszyklus – nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch Betrieb, Wartung und Folgekosten.
- Vendor Lock-inVendor Lock-in beschreibt die wirtschaftliche und technische Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter, die einen Wechsel teuer und langwierig macht. Wie er entsteht und wie du ihn pragmatisch begrenzt.
- Vibe CodingVibe Coding bezeichnet das Erstellen von Software, indem man einer KI in natürlicher Sprache das Ziel beschreibt und den generierten Code weitgehend ungeprüft übernimmt. Schnell für Prototypen, riskant für Produktivsysteme.
- Zero-Click-SucheEine Suche, die ohne Klick auf eine externe Seite endet, weil die Antwort bereits auf der Suchergebnisseite steht.